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Die Idee hinter PAPERLA

Die Idee

Es gibt mehrere Gründe, die mich dazu bewogen haben, in Sarnen das Atelier PAPERLA zu gründen und damit einen Raum für Gestaltung zu schaffen. Ganz lapidar könnte ich sagen, ich mache mein Hobby zum Beruf. Aber das ist nicht der Hauptgrund. Es geht vielmehr darum, Raum zu schaffen für die Bedürfnisse anderer kreativer Menschen.

 

Abtauchen ins gestalterische Tüfteln

Auf meiner Hobby-Liste ist das gestalterische Tüfteln deutlich auf der Pole-Position. Aber genau für diese Leidenschaft habe ich mir in den letzten Jahren viel zu wenig Zeit genommen. Entspanntes kreatives Schaffen ist dann möglich, wenn man gänzlich abtauchen kann, ohne aus den Augenwinkeln die Staubmäuse oder den To-do-Zettel des Alltags wahrzunehmen. In einen kreativen Flow geriet ich deshalb selten zuhause, sondern dort, wo speziell dafür Raum geschaffen wurde. Wo das Material und Werkzeuge griffbereit und wo andere Menschen anwesend waren, die mich mit ihren Ideen inspirierten.

Genau das möchte ich anbieten. Das PAPERLA soll ein gestalterisches Zuhause werden für Kreative, die mitten im schnellen Leben stehen und sich bewusst für kurze Zeit davon abgrenzen wollen, um sich im Gestalten verlieren zu können. Der Raum dafür soll einladend, wohltuend und inspirierend wirken. Es gibt kein Muss, kein Richtig oder Falsch, sondern nur die Freude am Ausprobieren.

 

Eine weitere Freizeitbeschäftigung

Als Mutter von zwei Jugendlichen fällt mir auf, dass es im Kanton Obwalden wunderbare und vielfältige Möglichkeiten gibt, wenn junge Menschen sich gerne sportlich betätigen oder musizieren möchten. Gestalterisch kreative Jugendliche hingegen haben nicht viele Möglichkeiten, sich zu verwirklichen. In der Oberstufe kann das Bildnerische Gestalten einen Teil dieses Bedürfnisses abdecken. Die kreative Zeit ist jedoch an Lektionen gebunden und oftmals sind die Projekte vorgegeben. Während meiner Zeit als BG-Lehrerin in einer 1. Oberstufe begegnete ich immer wieder der Situation, dass die Schüler*innen gerne noch weitergearbeitet oder anderes ausprobiert hätten. Und kaum waren sie in ihre gestalterische Arbeit abgetaucht, musste ich sie bereits wieder ermahnen, dass es schon bald Zeit sei. Und dann noch diese Noten...

Im PAPERLA soll ausserschulisches, wertungsfreies Bildnerisches Gestalten stattfinden können, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Es gibt Jugendliche mit klaren Vorstellungen und Ideen, aber auch solche, die einen kleinen Inspirationskick benötigen, um anfangen zu können. Sie alle sollen sich wohlfühlen und tüfteln können.

 

Inspiration und geteiltes Wissen

Ich liebe es, Neues zu lernen und sauge Skills, Wissen und Ideen buchstäblich auf wie ein Schwamm. Anderen Menschen, denen es genau so ergeht, soll das PAPERLA ebenfalls etwas bieten können. Entweder in Kursen, die ich selbst anbiete oder durch andere Kursleitende, die ihr Wissen gerne weitervermitteln. Mit der Zeit soll ein Potpourri verschiedenster Kurse entstehen, die vor allem die Arbeit mit Papier, Pappe, Farbe, Drucktechniken, Leim, Pinsel und Stifte beinhalten. Es kann aber durchaus sein, dass sich auch mal andere Materialien ins PAPERLA schmuggeln.

Das Atelier in Sarnen soll auch eine Plattform sein für Kreativschaffende, die gerne selbst einmal einen Kurs anbieten und herausfinden möchten, wie es ist, das eigene Wissen weiterzuvermitteln. Dafür soll ein attraktiver, fertig eingerichteter Raum zur Verfügung stehen. Bei Bedarf stehe ich den Kursleitenden gerne in Form eines Coachings mit Tipps für den Aufbau einer Lektion oder das Unterrichten zur Seite. Sharing is caring.

 

Das ist also die Idee hinter PAPERLA, dem kleinen Atelier im QUBO in Sarnen. Schritt für Schritt bewegen wir uns vorwärts und bieten immer grösser werdenden Raum für Gestaltung an. Übrigens, unser Newsletter gibt dir Einblick in die Entwicklung und hält dich auf dem Laufenden...

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Gestalten im Paperla, mit Papier, Pappe, Farbe, Drucktechniken, Leim, Pinsel, Stiften und vielem mehr.
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